Kinderschutz
Kinderschutz - Verhaltenskodex
Der Schutz, das Wohlergehen und die Rechte von Kindern und Jugendlichen bilden die Grundlage unseres pädagogischen Handelns. In unserer Schule tragen alle Lehrkräfte, Mitarbeitenden und weiteren am Schulleben Beteiligten gemeinsam Verantwortung für einen achtsamen, respektvollen und professionellen Umgang im schulischen Alltag. Die individuellen Grenzen der Schüler:innen werden wahrgenommen, geachtet und geschützt.
Der Verhaltenskodex unterstützt die pädagogische Arbeit, indem er Orientierung bietet, Gespür für herausfordernde und sensible Situationen fördert und zur bewussten Reflexion des eigenen Handelns anregt. Grenzverletzungen, Diskriminierung, Gewalt, sexualisierte Übergriffe sowie jede Form von Machtmissbrauch widersprechen unserem pädagogischen Selbstverständnis und werden nicht toleriert. Hinweise auf mögliche Gefährdungen nehmen wir ernst und begegnen ihnen mit Klarheit, Verantwortung und transparenten Verfahren.
Wir verstehen Schule als einen Lebens- und Lernraum, der von Achtsamkeit, Transparenz und gegenseitigem Respekt geprägt ist. Der Verhaltenskodex ist dabei kein starres Regelwerk, sondern Ausdruck einer gemeinsamen Haltung. Er lädt dazu ein, sich kontinuierlich mit Fragen von Nähe und Distanz, professionellen Grenzen sowie pädagogischer Verantwortung auseinanderzusetzen.
Auf dieser Grundlage schaffen wir einen geschützten Raum, in dem Kinder und Jugendliche sich sicher fühlen, Vertrauen entwickeln und in ihrer persönlichen, sozialen und schulischen Entwicklung begleitet werden – getragen von einer wertschätzenden Zusammenarbeit aller Beteiligten des Schullebens.
Ziel ist es, eine Kultur der Achtsamkeit zu etablieren.
„Achtsamkeit ist ein aufmerksames Beobachten, ein Gewahrsein, das völlig frei von Motiven oder Wünschen ist,
ein Beobachten ohne jegliche Interpretation oder Verzerrung.“
Jiddu Krishnamurti – indischer Philosoph